ARGE-Recklinghausen

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Arbeitsmarkt März 2010

Arbeitsmarktbericht März 2010


Arbeitslosenzahl steigt weiterhin

Bewegung der Zahlen kritisch


VESTISCHE ARBEIT Kreis Recklinghausen

Seit Januar 2010 verzeichnen wir eine kontinuierliche Zunahme an arbeitslos gemeldeten Personen. Eine negative Entwicklung erlebten wir auch im Februar mit plus 143 auf  26.613 Arbeitslose. Die Ausprägung im März mit einer weiteren Zunahme auf 26.803 Personen zeigt einen nachhaltigen und negativen Trend auf.

26.803 Arbeitslose mussten wir im März 2010 verzeichnen, was eine Zunahme von 190 Personen (+0,71%) gegenüber dem Vormonat bedeutet. Auch im Vergleich zum März 2009 liegen wir höher (26.616 / + 0,69%). Die „Schallmauer“ von 27.000 Arbeitslosen bleibt aber auch im März weiterhin unterschritten.

Die Entwicklungen der Zahlen in der Personengruppe unter 25 Jahre ist im Jahr 2010 und dem Monat nach typisch verlaufen. Im März 2010 sind es 66 Personen (2.310) mehr als im Februar 2010 (2.244). Gegenüber März 2009 mit 2.281 Personen ist eine kleine Zunahme von 29 Personen zu registrieren. Fehlende Möglichkeiten der Vermittlungen und in der jetzigen Zeit besonders die fehlende Anschlussbeschäftigung nach der Ausbildung lassen den Bestand konstant ansteigen.

In der Personengruppe über 25 Jahre ist der Monatstrend zyklisch zu den anderen Monaten 2010 ausgefallen. Der März 2010 bringt ein Plus von 124 Personen gegenüber dem Februar 2010. Mit 24.493 Arbeitslosen über 25 Jahre ist ein steigender Wert für den März erreicht worden. Gegenüber März 2009 (24.335 Personen) ist ein Plus von 0,65% (+ 158Personen) in der wirtschaftlichen Lage ein negatives Ergebnis. Im Vergleich der ersten drei Monate 2010 zu 2009 lässt sich beobachten, dass eine objektive Zunahme an Arbeitslosen verzeichnet werden muss.

Die Arbeitslosenzahlen korrelieren im Januar, Februar und auch im März mit dem stetig hohen Übergang von Arbeitslosengeld I (ALG I) zu ALG II, von monatlich ca. 400 Bedarfsgemeinschaften (über 800 Personen). Durch Vermittlung in Maßnahmen und sozialversicherungspflichtiger Arbeit können die extrem hohen Zuwachsraten auch im März nicht mehr positiv saldiert werden.

Nach dem vorliegenden revidierten Zahlenmaterial – Jan. 2009 bis einschl. Nov. 2009- fällt die Zunahme an Bedarfsgemeinschaften bei der Vestischen Arbeit erheblich geringer aus als prognostiziert. Die Anzahl der Personen, die SGB II-Leistungen erhalten, nimmt in der angegebenen Zeitschiene weiterhin ab. In der Prognose (vorläufige Zahlen) für 2010 ist eine deutliche Zunahme an Bedarfsgemeinschaften/Personen zu erwarten.

Fast jeder Vierte (24,5%) aller erwerbsfähigen Kunden der Vestischen Arbeit (von 50.195) erzielen Einkünfte aus Erwerbstätigkeit und erhalten zusätzlich aufstockende Leistungen. Damit gehen über 12.288 Kunden der Vestischen Arbeit einer einkommensbezogenen Tätigkeit nach

Download:
Entwicklung März 2010 im Vergleich
Einkommen und Leistungen, revidierte Daten aus November 2009

Artikel als PDF:
Pressebericht März 2010


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