Arbeitsmarkt Februar 2010
Arbeitsmarktbericht Februar 2010
Entwicklung entspricht Konjunktur
Arbeitslosigkeit steigt leicht an
VESTISCHE ARBEIT Kreis Recklinghausen
den Monaten vor Januar 2010 konnten wir regelmäßig über die Abnahme der Arbeitslosenzahlen berichten. Im Dezember 2009 lag der zweitniedrigste Stand an Arbeitslosen (25.913 Personen) vor. Dieser nachhaltige und positive Kurs ist im Januar 2010 abrupt gebremst worden. Eine negative Entwicklung erleben wir auch im Februar, die nicht identisch mit dem Vorjahresmonat (- 129 Arbeitslos) ist.
26.613 Arbeitslose mussten wir im Februar 2010 verzeichnen, was eine Zunahme von 143 Personen (+0,5%) gegenüber dem Vormonat bedeutet. Im Vergleich zum Februar 2009 liegen wir höher (26.435 / + 0,66%). Die „Schallmauer“ von 27.000 Arbeitslosen wird auch im Februar unterschritten.
Die Personengruppe unter 25 Jahre ist zahlenmäßig dem Monat nach typisch verlaufen. Im Februar 2010 sind es 81 Personen (2.244) mehr als im Januar 2010 (2.163). Gegenüber Februar 2009 mit 2.303 Personen ist eine kleine Abnahme von 59 Personen zu registrieren. Fehlende Möglichkeiten der Vermittlungen und Anschlussbeschäftigung nach der Ausbildung halten den Bestand jedoch konstant hoch.
In der Personengruppe über 25 Jahre ist der Monatstrend antizyklisch ausgefallen. Der Februar 2010 bringt ein Plus von 62 Personen gegenüber dem Januar 2010. Mit 24.369 Arbeitslosen über 25 Jahre ist ein steigender Wert für den Februar erreicht worden. Gegenüber Februar 2009 (24.155 Personen) ist ein Plus von 0,87% (+ 214Personen) in der wirtschaftlichen Lage ein negatives Ergebnis, das im Vergleich der nächsten Monaten beobachtet/bewertet werden muss.
Die Arbeitslosenzahlen korrelieren im Januar und auch Februar mit dem hohen Übergang von Arbeitslosengeld I (ALG I) zu ALG II, von monatlich ca. 400 Bedarfsgemeinschaften (über 800 Personen). Durch Vermittlung in Maßnahmen und sozialversicherungspflichtiger Arbeit können die extrem hohen Zuwachsraten auch im Februar nicht mehr positiv saldiert werden.
Nach dem vorliegenden revidierten Zahlenmaterial – Jan. 2009 bis einschl. Okt. 2009- fällt die Zunahme an Bedarfsgemeinschaften bei der Vestischen Arbeit erheblich geringer aus als prognostiziert. Die Anzahl der Personen, die SGB II-Leistungen erhalten, nimmt in der angegebenen Zeitschiene weiterhin ab.
24,5% (0,5% mehr als im Vormonat und 1% mehr als vor 2 Monaten) aller erwerbsfähigen Kunden der Vestischen Arbeit (von 50.195) erzielen Einkünfte aus Erwerbstätigkeit und erhalten zusätzlich aufstockende Leistungen. Damit gehen über 12.288 Kunden der Vestischen Arbeit einer einkommensbezogenen Tätigkeit nach.
Download:
Entwicklung Februar 2010 im Vergleich![]()
Einkommen und Leistungen, revidierte Daten aus Oktober 2009
Artikel als PDF:
Pressebericht Februar 2010
