ARGE-Recklinghausen

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Arbeitsmarkt Juli 2009

Arbeitsmarktbericht Juli 2009


Arbeitslosenzahl geringfügig mehr

Niedrigster "Juli-Anstieg" der letzten Jahre


VESTISCHE ARBEIT Kreis Recklinghausen

Der Juni ist ein Monat, in dem die Zahl der arbeitslosen Menschen zunimmt. Im Juni 2009 um 242 Personen auf 26.955 arbeitslose SGB II- Bezieher/innen. Der Juli  ist der Monat, in dem oft  ein statistischer Höchstwert an arbeitslosen Menschen erreicht wird und die Zunahme im Vergleich zum Monat Juni deutlich wird. Der Juli 2009 bringt einen geminderten Anstieg an Arbeitslosen von +68 Personen, auf 27.023. Mit dem Anstieg überschreiten wir seit September 2008 erstmalig die „Schallmauer“ von 27.000 arbeitslosen Menschen in der Vestischen Arbeit. Die Arbeitslosenzahl und der Anstieg erreichen im Juli 2009 den niedrigsten „Juli-Wert“ der letzten Jahre.  Vom Höchststand im Juli 2006 mit 31.330 Arbeitslosen bleiben weit entfernt. Die Vestische Arbeit betreute im Juli 2009 insgesamt 663 (-2,40 %) weniger Arbeitslose als im gleichen Monat 2008 mit 27.686 Personen.

Der Zahl der arbeitslosen Menschen in der Personengruppe unter 25 Jahre ist  im Monat Juli moderat ausgefallen. Ein Plus von 78 Personen (2.529 Arbeitslose) sind gegenüber dem Monat Juni 2009 hinzugekommen. Im Gegensatz zum gleichen Monat in 2008 können wir nicht vom positiven Monat reden. Nach Mai, Juni und Juli erreicht zum dritten Mal eine Zunahme an Personen. Der Juli 2009 liegt mit 2.529 Personen um 29 Personen höher,  als der Juli  2008 mit 2.500 Personen.

In der Personengruppe über 25 Jahre ist der Monatstrend für einen Juli gegenläufig, denn  statt der üblichen großen Zunahme an Arbeitslosen, verzeichnen wir eine Senkung von -10 Personen. 24.494 Arbeitslose über 25 Jahre, ohne Anstieg der Arbeitslosenzahl, ist für den Monat Juli ein Erfolg. Die Zahlen für 2009, auch im Juli 2009, zeigen einen hohen Übergang von Arbeitslosen-geld I (ALGI) zu ALG II. Derzeit gehen wir dabei von mindestens 300 Bedarfsgemeinschaften (ca. 620 Personen) pro Monat aus. Die Bedarfsgemeinschaften (Personen) erhöhen sich jedoch nicht in diesem Umfang, denn durch die Vermittlung in Maßnahmen und sozialversicherungspflichtiger Arbeit können die üblichen Zuwachsraten begrenzt werden. Nach dem vorliegenden revidierten Zahlenmaterial ist damit zu rechnen, dass monatlich 135 Bedarfsgemeinschaften mit ca. 200 Personen hinzukommen.
22,8% aller Kunden (50.548) die erwerbsfähig sind,  erzielen Einkünfte aus Erwerbstätigkeit. Damit gehen über 11.523 Kunden der Vestischen Arbeit einer einkommensbezogenen Tätigkeit nach, wobei davon 6.020 in der Statistik nicht als Arbeitslose aufgeführt werden.

Download:
Entwicklung Juli 2009 im Vergleich
Einkommen und Leistungen, revidierte Daten aus März 2009

Artikel als PDF:
Pressebericht Juli 2009


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